Unser Ziel ist die Rekonstruktion vergangener Umweltbedingungen, um die kurz- und langfristige Dynamik der Ökosysteme und des Klimas aufzuzeigen. Dafür verwenden wir unterschiedliche Sedimentarchive wie glaziale, limnische und fluviale Ablagerungen, Boden-Paläoboden-Abfolgen, äolische Sedimente und periglaziale Bildungen. Diese genetische Betrachtung der Landschaftsgeschichte hilft uns die Vielfalt, die Charakteristika und das räumliche Muster moderner Ökosysteme zu verstehen und ist damit von Bedeutung für eine umfassende Beurteilung vieler gegenwärtiger Umweltfragen.
Die Vertreter der Paläo Ernährung behaupten, dass die gesundheitsschädigenden Auswirkungen der westlichen Ernährung allein daran lägen, dass hochgradig verarbeitete Lebensmittel verwandt werden, nicht aber am Fleisch an sich. Diese Annahme wird aber nicht durch wissenschaftliche Studien gestützt, sondern bleibt auf der reinen Behauptungsebene.Gleichzeitig behaupten Vertreterder Paläo-Ernährung, dass das kohlenhydratreiche Getreide der veganen und vegetarischen Ernährung sowie auch die durch Veganer und Vegetarier in besonders hohem Ausmaß verzehrten pflanzlichen Fette gesundheitsschädlich seien. Diese Behauptungen sind widerlegt durch den besseren Gesundheitsstatus vegan und vegetarisch lebender Personen, die in besonders hohem Ausmaß Getre
Der Begriff Paleo ist die Kurzform für den Zeitraum des Paläolithikums, der Altsteinzeit. Auch »Steinzeit-Ernährung« oder »Steinzeitdiät« genannt, orientiert sich die “Paleo Diät” an der ursprünglichen Ernährung der Jäger und Sammler, ahmt diese mit den heute verfügbaren Lebensmitteln nach und setzt einen verstärkten Fokus auf hohe Lebensmittelqualität und Nachhaltigkeit. Die Grundlage der Paleo-Ernährung bilden daher Lebensmittel, die in ähnlicher Form während der etwa 2,5 Millionen Jahre langen Evolution der Gattung »Mensch« verfügbar waren und die eine ideale Nährstoffversorgung für unseren Organismus bieten.

Sie berufen sich auf komplett spekulative Überlegungen und schlecht dokumentierte Beobachtungen an sogenannten „Naturvölkern“, deren Ernährungsweisen sich tatsächlich unterscheiden, teilweise (Massai) der Paläo-Lehre widersprechen und für die es zudem keinerlei Evidenz gibt, dass sie sich besonders guter Gesundheit oder Langlebigkeit erfreuen würden.
Bei der Paleo-Diät kommen daher nur unverarbeitete, nährstoffreiche Nahrungsmittel auf den Tisch. Verzichtet wird auf alles, was dem Menschen erst seit rund 10.000 Jahren zur Verfügung steht. Darunter fallen beispielsweise alle Lebensmittel, die mit Ackerbau und Viehzucht zusammenhängen. Stark verarbeitete Lebensmittel, also Fertiggerichte und Co. sowie künstliche Zusatzstoffe, sind bei der Paleo-Ernährung ebenfalls tabu. Das bedeutet: Bye-bye, Pizza, Pommes und Pudding! Und zwar dauerhaft, denn die Paleo-Ernährung ist wie gesagt keine Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung.
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