Brugger, S.; E. Gobet; J.F.N. van Leeuwen; M.-P. Ledru; D. Colombaroli; W.O. van der Knaap; U. Lombardo; K. Escobar-Torrez; W. Finsinger; L. Rodrigues; A. Giesche; M. Zarate; H. Veit; W. Tinner (2016): Long-term man-environment interactions in the Bolivian Amazon: 8000 years of vegetation dynamics. Quaternary Science Reviews,  132: 114–128. [Science Direct]
Danke für deinen Kommentar :) Unregelmäßige Zeiten sind natürlich eine Herausforderung – da gilt es besonders gut auf den Körper zu hören! Vielleicht schaffst du es ja trotzdem eine Art Rhythmus in der Unregelmäßigkeit zu finden. Wichtig ist es dass du mehr als 7,5h Schlaf bekommst. Und was das Essen angeht, so sollen in Nachtschichten mehrere leichte Mahlzeiten helfen, die den Körper nicht zu sehr belasten. Probiere am besten ein bisschen herum – genug leckere Rezepte findest du unter anderem hier: https://www.paleo360.de/paleo-rezepte-finder/
Die Vertreter der Paläo Ernährung behaupten, dass die gesundheitsschädigenden Auswirkungen der westlichen Ernährung allein daran lägen, dass hochgradig verarbeitete Lebensmittel verwandt werden, nicht aber am Fleisch an sich. Diese Annahme wird aber nicht durch wissenschaftliche Studien gestützt, sondern bleibt auf der reinen Behauptungsebene.Gleichzeitig behaupten Vertreterder Paläo-Ernährung, dass das kohlenhydratreiche Getreide der veganen und vegetarischen Ernährung sowie auch die durch Veganer und Vegetarier in besonders hohem Ausmaß verzehrten pflanzlichen Fette gesundheitsschädlich seien. Diese Behauptungen sind widerlegt durch den besseren Gesundheitsstatus vegan und vegetarisch lebender Personen, die in besonders hohem Ausmaß Getre
The rationale for the Paleolithic diet derives from proponents' claims relating to evolutionary medicine.[22] Advocates of the diet state that humans were genetically adapted to eating specifically those foods that were readily available to them in their local environments. These foods therefore shaped the nutritional needs of Paleolithic humans. They argue that the physiology and metabolism of modern humans have changed little since the Paleolithic era.[23] Natural selection is a long process, and the cultural and lifestyle changes introduced by western culture have occurred quickly. The argument is that modern humans have therefore not been able to adapt to the new circumstances.[24] The agricultural revolution brought the addition of grains and dairy to the diet.[25]
Die Argumentation der Paläo-Ernährung ist einfach, was vermutlich ihre Attraktivität bestärkt. Der Mensch der Steinzeit habe sich vorwiegend von Fleisch, Eiern, Nüssen, Gemüse und Obst ernährt, nicht aber von Milch, Getreide und Hülsenfrüchten. Da der Mensch aufgrund der für evolutionäre Veränderungen zu kurzen Zeit seither nach wie vor genetisch an die Ernährung der Steinzeit angepasst sei, sei eine solche Steinzeit-Ernährungnach wie vor die optimale menschliche Ernährung.
Mit diesem Satz “Obwohl wir keine genetische Vorbereitung auf das Antibiotikum aufweisen, ist es segensreich” stehen die Veganer in hohem Widerspruch zu ihren Prinzipien, wurden Antibiotika doch einzig und allein dank Tierschädigenden, -quälenden und -verachtenden Methoden entwickelt, nämlich dank Tierversuchen. Mit der Einnahme von Antibiotikum nimmt man all die Leidensenergie der Tiere ein. Wie kann man behaupten, dass davon ein Segen zurückkommt? Niemals.
The data for Cordain's book only came from six contemporary hunter-gatherer groups, mainly living in marginal habitats.[37] One of the studies was on the !Kung, whose diet was recorded for a single month, and one was on the Inuit.[37][38][39] Due to these limitations, the book has been criticized as painting an incomplete picture of the diets of Paleolithic humans.[37] It has been noted that the rationale for the diet does not adequately account for the fact that, due to the pressures of artificial selection, most modern domesticated plants and animals differ drastically from their Paleolithic ancestors; likewise, their nutritional profiles are very different from their ancient counterparts. For example, wild almonds produce potentially fatal levels of cyanide, but this trait has been bred out of domesticated varieties using artificial selection. Many vegetables, such as broccoli, did not exist in the Paleolithic period; broccoli, cabbage, cauliflower, and kale are modern cultivars of the ancient species Brassica oleracea.[29]
Die Paläo-Ernährung postuliert eine Ausdehnung tierischer Nahrungsmittel an unserer Gesamternährung und eine Minimierung, ja sogar eine Abschaffung, der für das Überleben der Menschheit dringend erforderlichen Ernährung auf der Basis von Getreide- und Hülsenfrüchten. Um mit so einer Ernährungsform weltweit alle Menschen ernähren und ausreichende, natürlich zu kühlende Transport- und Lagermöglichkeiten zu schaffen, wäre eine massive Steigerung des Energieverbrauches und auch der Logistikerforderlich. Wenn die von 7 Milliarden Menschen zu verzehrenden Tiere auch noch freilaufen sollten, wäre die gesamte Erde durch sie bedeckt.
Viele weitere angeführte Begründungen der Steinzeiternährung erweisen sich bei strenger Betrachtung als Unfug. So hat die Evolution kein Interesse an optimaler Gesundheit; Priorität hat die Forpflanzungsfähigkeit. Das zeigt die Bevölkerungsexplosion nach Beginn der Landwirtschaft: Getreideanbau dient nicht zur optimalen Gesundheit des einzelnen, ermöglicht jedoch den Erfolg der gesamten Spezies.
allerdings esse ich weiterhin käse und andere Milchprodukte – eine Unverträglichkeit hab ich schon vor längerem ausgeschlossen. ausserdem verwende ich auch weiterhin kalt gepresstes raps und sonnblumenöl in bioqualität. natürlich verwende ich auch Oliven, Walnuss, macadamia und andere exotische öle abwechseln für meine Salate, da ich öfters einen neuen Geschmack mag.
Vertreter der Steinzeiternährung kritisieren übrigens zu Recht Massentierhaltung und industrielle Überverarbeitung unserer Lebensmittel. Doch der Ausweg aus dieser Problematik liegt nicht darin, dass wir nun selber jagen gehen und Blut vergießen, sondern dass wir aus der Logik der Nutztierhaltung aussteigen. Durch die Wahl einer veganen Ernährung und Lebensweise leisten wir den Beitrag, den wir leisten können, um unsere Umwelt zu erhalten, eine solidarische Gesellschaft aufzubauen, Tiere in ihrem Lebensrecht zu achten und dadurch gleichzeitig die menschliche Gesundheit zu fördern. Nicht zurück in die Steinzeit, sondern voran in die vegane Welt, lautet die Losung, die wir beherzigen sollten und müssen, wenn wir eine bessere, im positiven Sinne menschlichere, friedfertigere und gerechtere Welt aufbauen wollen.
Zudem wird bei Paleo kein hoher Fleischkonsum propagiert, sondern vielmehr die Qualität von selbigem. Dass es weder für Mensch noch Tier tragbar ist, wenn die Tiere, die später auf dem Teller landen, in extrem engen Käfigen/Ställen vegetieren und mit Antibiotika gefüttert werden, steht außer Frage. Wer die Paleo Philosophie verstanden hat, ist sich allerdings in der Regel bewusst, dass nur durch eine artgerechte Haltung (Stichwort: weidegefüttert) ein sinnvoller Umgang mit Fleisch erzielt werden kann. Deshalb liegt es auf der Hand, dass es unabdingbar ist, möglichst alles an einem geschlachteten Tier zu verwerten. Folglich ist es moralisch vertretbarer, die Knorpel oder das Bindegewebe von gesunden Weidetieren nach der Schlachtung in Form von Gelatine weiterzuverarbeiten, als die Hälfte eines industriell gemästeten Tieres wegzuwerfen.

Die Paleo-Diät fasst Eckpunkte der Ernährung unserer Vorfahren zusammen und schneidet alles ab, was dem Abnehmen oder gesunder Ernährung im Weg steht. Das Ergebnis bedient sich wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Evolutionsforschung, Biologie, Archäologie und Medizin. Die gängigen Erklärungen und Argumentationen zur Paleo-Diät pauschalisieren ohne Gnade und es mangelt ihnen an Genauigkeit. Das ändert jedoch eines nicht: Die Paleo-Diät funktioniert!
Als Vollzeitangesteller und aktiver Sportler (Crossfit of course) ist es sehr schwierig das Essen jeweils für den nächsten Tag vorzubereiten. Immer nur Salat ist auf dauer nicht das wahre und im Winter auch nicht wirklich empfehlenswert. Ich probiere jeweils am Sonntag das essen für die Woche vorzubereiten was sehr Zeit und Kostenintensiv ist. Nun muss ich für eine Woche in das Militär und weiss nicht wie ich das dort mit dem Essen machen soll. Hat jemand einen Tipp? Einfach auf Glutenfreies essen bestehen oder wie macht ihr das? 
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